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1. |
Am Sterbebett der Zeit
01:22
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2. |
Ballade auf den Tod
07:45
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Verspricht das Ende einen Anfang voller Lügen, setzt sich der Weise in die Schattenwelt. Verspricht ein Land, wo Honig fließt, wo Reinheit lebt, ist docht in Wahrheit nur ein Becken voll von Schand’ und Blut.
Was heißt ein Leben? Ist kein Hochmut keine Heiligkeit, die Sucht auf Elend eines Totenkults. Hier sprießt das Grauen eines Krebsgeschwürs des Sklavenstamms. Trink das blut verfaulter Bestien.
Hast du bekommen, was einst du hast angebetet? Denkmal der Würmer, gebaut aus totem Fleisch. Verführst dich selber, wirst Gottes Hure, falscher Führer, siehst den Tod als die Lebendigkeit.
Was heißt ein Leben? Ist kein Hochmut, keine Heiligkeit.
Verspricht ein Land, wo Honig fließt, wo Reinheit lebt, ist doch in Wahrheit nur ein Becken voll von Schand’ und Blut. In jener Tiefe besingen’s das Verderben. Spielen die Ballade auf den Tod.
Dein heils Verleben.
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3. |
Verehrung
07:39
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Wirst du reden vor den Geistern dieser Nächte? Spricht dein Heimweh ungezähmt. Weißt du nich mehr? Der Schweiß, das Blut, die Erde, der Gestank in dieser Welt.
Hier der Sturm vor der Ruhe, weht alles nieder, dein Weg wird vergessen sein.
Eine Spezies, die den Tod verehrt und nicht das Leben, nicht das Leben.
Hier der Sturm vor der Ruhe,
allein ist das Schicksal dieser Zeit.
Alleine! Schweige! Lass mich ruh’n! Eine Spezies, die den Tod verehrt. Suhl dich in deinem Dreck, Elend und Dummheit, spricht dein Heimweh ungezähmt. Weißt du nich mehr?
Der Schweiß, das Blut, die Erde, der Gestank in dieser Welt?
Alleine! Schweige! Lass mich ruh‘n!
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4. |
Scherben Teil I
07:07
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Ein Weg auf Scherben, zerbricht den Geist, zerfällt. Welch’ eine Hürde stellt die Nacht der Zeit.
Was Hilft ein Fleh’n? Vergiftet uns’re Welt.
Sterbende Sterne, zerbrecht das Himmelszelt.
Was für ein Jammer, sehe nur Scherben…
Ein Fluss sträubt sich vor euch wie eine tote Ader. Hinterlässt er Dürre und Verwesung. Das Gras verfärbt sich in Trauer. Süßes Grün wird zu einsamem Sterben. Die Früchte faulen, als wollten sie niemals leben.
Was für ein Jammer, sehe nur Scherben… Es fällt kein Regen, zerfällt das Leben.
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5. |
Scherben Teil II
07:54
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Was Hilft ein Fleh’n? Vergiftet uns’re Welt.
Sterbende Sterne, zerbrecht das Himmelszelt.
Was Hilft ein Fleh’n? Vergiftet uns’re Welt.
Sterbende Sterne, die Scherben am Rand der Zeit.
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6. |
Versprochen...
05:05
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7. |
Verachtung
07:29
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Wonach suchst du, dummes Kind? Lass mich doch dein Führer sein. Es gibt nur einen Ausweg, zieh die Schlinge um deinen Hals.
Verdorben! Verblendet! Dann mach schon mal ein Grab zurecht, für zwei.
Versteh’ die Logik… Der Mensch gehört vernichtet. Wie ein Virus, schöne Welt, zerstochen von Pein.
Schweine! Ein Leben gefördert vom Hass. Schweine! Eine Spezies ertrunken im Hass. Töten! Ersäufen! Was gibt man für sein Leben.
Freiheit! Freiheit! Lass mich atmen! Freiheit! Bitte! Lass mich allein!
Schreit nur, jammert, der Morgen wird leer. Eine Kompanie, totes Heer, die Herde des Leids.
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8. |
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Wie die Herrscherin der Zeit,
wirst du eingestehen den Schmerz.
In den Armen der Endlichkeit
musst du eingestehen… (Bist du) allein.
Deine Bürde im Erdenreich,
deiner wird vergessen sein.
Deine Bürde im Erdenreich,
deiner wird vergessen sein…
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Ellende Graz, Austria
Dort, wo die Fichte mit ihren Nadeln die Geschichte näht.
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